... was Dorfbewohner nicht aus eigener Kraft schaffen, wird durch Unterstützung von Großtechnik erledigt ... Bürger helfen Bürgern!

 

 

 

Dort, wo die Anwohner eigentlich die Räumpflicht haben, wurde durch Großtechnik eines ortsansässigen Landwirtschaftsbetriebes den Bürgern bei der Beseitigung der Schneemassen tatkräftig geholfen.

Vielen Dank dafür.smilesmilesmile

 

 

 

 

 

Folgendes Statement hat Sebastian Perdelwitz, Stadtrat in Erfurt und Fraktionsvorsitzender der Mehrwertstadt-Fraktion (https://www.mehrwertstadt-erfurt.de/), abgegeben:

 

Die Politik des grenzenlosen Wachstums muss grundsätzlich hinterfragt werden! Wo steht die aktuelle Diskussion in Erfurt?

Jüngst nahm die mediale Diskussion um das Wachstum in Erfurt wieder Fahrt auf. Der Streit dreht sich um Reihenhäuser, Gewerbegebiete und die Nutzung begrenzter Flächen.
Während Thüringens Bevölkerung weiter sinkt, werden trotzdem mehr und mehr Flächen verbraucht. Der jährliche Flächenverbrauch wird auf 32 000 Hektar beziffert. Obwohl die Blumenfelder rund um Erfurt längst verschwunden sind, bemüht der OB im BUGA Jahr den Begriff der Blumenstadt und hängt im Blütenreichen gestern. Blühstreifen in Parks und an Einfahrtsstraßen sind erfreulich und begrüßenswert, können jedoch nicht kaschieren, dass die Stadt und sein Umland mehr und mehr zubetoniert wird. Während man in Statistiken und Diagrammen Wachstumskurven aufzeigen kann, bleibt eines gewiss: Boden ist nicht vermehrbar! Natürliche Ressourcen und Lebensgrundlagen sind begrenzt. Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ aus dem Jahre 1972 zeigt die negativen Begleiterscheinungen der gelebten Wirtschaftsweise mahnend auf. Allen Papieren und Bekenntnissen zum Trotz sind es vor allem politische Entscheiderinnen und Entscheider in Städten und Kommunen, die ökologische und soziale Aspekte seit Jahren bei Seite schieben und sich den Einflüsterungen vom heilsbringenden Wachstumsgezwitscher hingeben. Hochwasserschutz und Klimaanpassung sind eben keine Themen, die zu Sekt und Häppchen passen!
Wachstum bringt Wohlstand! Dieser Umstand ist für die Zeit des Wirtschaftswunders der BRD nach dem Krieg nicht zu leugnen. Es galt Häuser zu bauen, Familien mit Autos und Kühlschränken auszustatten. Doch Wachstum, in einer Gesellschaft, die über Häuser und Wohnungen, Kühlschränke und Smartphones verfügt, und noch dazu kleiner und älter (wie in Thüringen) wird, funktioniert heute nur noch über höhere Flächenansprüche und die Kurzlebigkeit von Produkten. So weit so einfach? Dass, sich die Wachstumslogik in die Köpfe einer Generation festgesetzt hat, die nach 1989 vor allem mit bitteren Schrumpfungsprozessen kämpfen musste, ist nachvollziehbar und tragisch. Die meisten von uns kennen wohl in ihren Familien oder persönlich die krassen Lebensbrüche im Zuge der Wende.
Doch heute? Heute hat man „Steigende Aktienkurse“, „Schwindende Artenvielfalt“ und „Wachsende Ungleichheit in Thüringer Städten“ zeitgleich in den Presseschlagzeilen. Was also wächst eigentlich wenn in Prognosen die Wirtschaft wächst? Die Steuereinnahmen in Erfurt? Die Zufriedenheit der Menschen in der Stadt und auf dem Land? Die Chance auf einen Kitaplatz? Die Gewinnerwartungen im Immobilienmarkt?
Während Thüringen zahlreiche Förderprogramme zur Stärkung von Dörfern und ländlichen Regionen auf den Weg bringt. Geld in die Hand nimmt um Brachen zu reaktivieren. Und den Flächenverbrauch auf NettoNull fahren will, konterkariert Erfurt diese Ansätze durch den Versuch ein weiteres Gewerbegebiet auf seinen letzten fruchtbaren Äckern auszuweisen.
Vielmehr sollte sich die Erfurter Wirtschaftsförderung auf die Unterstützung des bestehenden Gewerbe- und Handelssektor konzentrieren, gezielt Gründerinitiativen sowie lokale und regionale Unternehmen und Wirtschaftskreisläufe fördern. Eine Wachstumspolitik auf Kosten von Klimaanpassung, Naturschutz sowie den strukturellen Herausforderungen im ländlichen Thüringen muss kritisch hinterfragt werden.
Erfurt ist vielen lieb gewordenes Zuhause weil es mit 214 000 Einwohnerinnen und Einwohnern beschaulich und übersichtlich ist. Die Wachstumsjünger in Stadtrat und Verwaltung sollten sich daran orientieren die Lebensqualität derer im Blick zu haben, die hier leben, anstatt sich in vernebelten Wolkenschlössern um jene Gedanken zu machen, die vielleicht morgen oder übermorgen den Weg nach Erfurt finden könnten. Wer Großstadt will wird in Leipzig, Berlin oder Hamburg bedient. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 ... wie sagte schon mal jemand ... WIR SCHAFFEN DAS ...smile 

...und wir haben es geschafft!!!

1.621 Mitzeichnungen auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages.

 

Der Ortsteilrat will erreichen, dass sich der Petitionsausschuss des Landtags mit den Plänen befasst. Die Unterschriften wurden am Montag, 18.01.2021, vor dem Landtag dem Petitionsausschuss übergeben.

 

Video in der MDR-Mediathek

 

Sebastian Perdelwitz von der Mehrwertstadt, Urbichs Ortsteilbürgermeister Peter Fitzenreiter und Martin Hirschmann vom Thüringer Bauernverband (von links) übergaben gestern die Unterschriften zum Landtag.

 

Mit einem bei Erfurt-Urbich geplanten Gewerbegebiet wird sich die Landespolitik beschäftigen. über 4.000 Bürger fordern mit ihren Unterschriften die Landesregierung dazu auf, ihre eigenen Richtlinien zur sparsamen Flächenversiegelung umzusetzen.

Im konkreten Fall soll die Landesentwicklungsgesellschaft dazu gebracht werden, auf die Entwicklung des rund 40 Hektar großen Gewerbegebietes zu verzichten.

Es soll auf bestem Ackerboden zwischen Urbich und dem Herrenberg entstehen.

 

Der Urbicher Ortsteilrat hatte gemeinsam mit dem Bauernverband (https://tbv.mais.de/joomla/),

 

dem Bund für Umwelt und Naturschutz (https://www.bund-thueringen.de/vor-ort/gruppen/erfurt/?gclid=CjwKCAiAo5qABhBdEiwAOtGmbki0Tkzak2iaL03aSSQsEfUlLZzCgnDNcy6VAl2Z4vSw9rDT1n5hRhoCwgMQAvD_BwE),

 

Fridays for Future (https://www.facebook.com/F4FErfurt/),

 

der Mehrwertstadt-Fraktion aus dem Stadtrat (https://www.mehrwertstadt-erfurt.de/)

 

sowie regionalen Landwirtschaftsbetrieben (Veröffentlichung in der Bauernzeitung) die Petition gestartet.

 

Laut Ortsteilbürgermeister Peter Fitzenreiter kamen 1.621 digitale und 2422 handschriftliche Unterschriften zusammen (Stand heute, 23.01.2021). 1500 Unterschriften sind für eine erfolgreiche Petition nötig. Weil eine Sitzung des Petitionsausschusses im Landtag kurzfristig verschoben wurde, übergaben Vertreter am Montag die Listen an die Landtagsverwaltung. 

Unterschriften seien selbst aus Nachbar-Bundesländern erfolgt, sagte Fitzenreiter. „Der Zuspruch war sehr gut“, meinte er.

 

 

Er dankte Dr. Sven Müller vom Ortsteilrat als Kampagnenleiter und den Helfern, die an Haustüren Unterschriften sammelten.

„Das Thema ist größer als Urbich“, meinte Martin Hirschmann, Regionalreferent vom Bauernverband. „Man kann nicht Richtlinien gegen die Neuversiegelung von Böden permanent in Programme reinschreiben und sie dann jedes Mal missachten, wenn es konkret wird.“ 

Für die Mehrwertstadt spielten nicht nur klimatische oder ökologische Motive eine Rolle, meinte Fraktionschef Sebastian Perdelwitz. Die Landeshauptstadt dürfe auch nicht immer mehr Wirtschaftskraft an sich ziehen, meinte er. „Irgendwann hat es sich ausgewachsen, zumal es ausreichend Brachflächen gibt“, fügte er hinzu.

Auch Robert Bednarsky vom BUND meinte, Wirtschafts- und Umweltministerium hätten gemeinsam genügend Fördermittel zur Verfügung, um Erfurts Brachen zu revitalisieren. „Ich sehe auch keinen großen Investor, der 50 Hektar braucht“, sagte er.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beitrag in der UNZ

 

 

 

 

 

 

 

Infoblatt des Ortsteilrates Urbich ...

 

 

 

 

 

 

 

Fertigstellung Kanal-und Straßenbau in der Büßlebener Straße

 

 

im Bereich der Büßlebener Straße, dem Urbicher Anger und der Ullrichskirche wurden nach mehreren Jahren Bauzeit die Straßenbauarbeiten am 10.12.2020 planmäßig abgeschlossen. Damit ist die Zufahrt zur Schule, den Gewerbetreibenden und den Anwohnern wieder stressfrei möglich. 

Das war ein schweres Stück Arbeit für die Baufirmen und eine große Belastung für die Anwohner. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, weil während der Baumaßnahme streng auf qualitätsgerechtes Arbeiten durch das EF TBA geachte wurde. Auch die Tiefbaufirma Fikenscher aus Gehren bemühte sich, die Belastungen infolge der Bauarbeiten für die Anwohner so gering möglich zu halten. 

Es sah für Urbich alles gut aus, bis uns mit Schreiben vom 20.12.2019 vom Dezernat 04 (Bau- und Verkehr) Herrn Hilge mitgeteilt wurde, dass ein Restbereich in der “Büßlebener Straße“, die Straße “An der Steinbrücke“, der "Löwenzahnweg" und die “Rudolstädter Straße“ auf unbestimmte Zeit hin nicht instandgesetzt werden sollen. Das gleiche gilt offenbar auch für den Brückenersatzneubau in der Straße "Über den Krautländern".

Das wir aus dem bestehenden Abwasserbeseitigungskonpt der Stadt Erfurt dann ab 2021 für einen längeren Zeitraum heraus gestrichen werden sollen, ist für den Urbicher Ortsteilrat nicht verständlich und nur schwer erträglich.

Wir werden als OTR alles unternehmen, um auch ab 2021 mit unseren bisherigen zeitlich geplanten Kanalbaumaßnahmen im Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt EF zu verbleiben.